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Katastrophenschutz

Der Schutz der Bevölkerung vor Katastrophen und die wirksame Hilfe im Katastrophenfall ist eine der Kernaufgaben des DRK als nationale Hilfsgesellschaft der Bundesrepublik Deutsch- land. 
Das Rote Kreuz steht damit in der Tradition seines Gründers, Henry Dunant, und leistet im In- und Ausland Bedürftigen Hilfe nach dem Maß ihrer Not.

In den letzten Jahren hat es sich gezeigt, dass die Einsatzhäufigkeit in Deutschland zunimmt; 
Einsätze beim Oder-Hochwasser 1997, beim schweren Zugunglück in Eschede 1998 und insbesondere bei der Hochwasser- katastrophe an der Elbe, sprechen eine deutliche Sprache. 
Das DRK hat bei diesen Einsätzen mit seinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern vor Ort akute und effektive Hilfe leisten können, die vielen Betroffenen die Gesundheit bewahrt oder sogar das Leben gerettet hat.

Das „Deutsche Rote Kreuz in der Bundesrepublik Deutschland e. V.“ als Bundesverband wurde am 4. Februar 1950 wiedergegründet. Kurze Zeit später wurde es durch die Bundesregierung als nationale Rotkreuz-Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland anerkannt, die Anerkennung durch das IKRK erfolgte am 25. Juni 1952. 
(Quelle:Wikipedia)

Rotkreuzbeauftragter
Der Rotkreuzbeauftragte (RKB) handelt im Auftrag des Kreisvorstandes. Er wird vom Kreisvorstand bestellt und durch den Landesverband bestätigt. Der RKB nimmt an den Sitzungen es Kreisvorstandes mit beratender Stimme teil.
Der Rotkreuzbeauftragte ist im Rahmen der Geschäftsordnung dem Kreisvorstand verantwortlich für die einheitliche Lenkung und fachgerechte Durchführung aller mit der Vorbereitung des Katastropheneinsatzes notwendigen Aufgaben.
Als Beratungsgremium steht dem Rotkreuzbeauftragte der K- Arbeitskreis zur Verfügung. Der K- Arbeitskreis wird vom RKB geleitet.
Der Rotkreuzbeauftragte vertritt den Kreisverband  in allen Angelegenheiten des Zivil- und Katastrophenschutzes gegenüber der Katastrophenschutzbehörde


Sanitätszug

Mit der Neuordnung der Katastrophenschutzeinheiten auf Grundlage des Hessischen Gesetzes über den Brandschutz und des Katastrophenschutzes (HBKG) wurden dem DRK Kreisverband Einheiten zugeordnet.
Rd. 50 Helferinnen und Helfer (Doppelbesetzung) aus allen Ortsvereinigungen  sind entsprechend ausgebildet und stehen bereit, im Bedarfsfall fachkompetent helfen zu können. 
Zu diesem Zweck haben sie Lehrgänge im Sanitätsdienst, als Rettungshelfer etc. absolviert; auch Helfer mit der Berufsausbildung als Rettungsassistent  setzen ihr Wissen hier ehrenamtlich für den Schutz ihrer Mitbürger ein. 
Die Führungskräfte erhalten eine zusätzliche Ausbildung im Rahmen der Führungskräfteausbildung des Roten Kreuzes. Für die materielle Ausstattung des Zuges muss das DRK weitgehend selbst aufkommen. 
Aus Mitgliedsbeiträgen, Spendenaktionen und anderen Zuwendungen finanzieren das DRK ihren Sanitätszug weitgehend selbst. 
Insbesondere die Anschaffung und Unterhaltung mehrere Behelfskrankenwagen und Mannschaftswagen sowie umfangreichem sanitätsdienstlichem Gerät sind erhebliche finanzielle Mittel aufzuwenden.
 

Schnelleinsatzgruppe (SEG)
Der DRK Kreisverband verfügt über eine Schnelleinsatzgruppe (SEG)
Die SEG ist die Einsatzformation die als erstes den Rettungsdienst bei einem Massenanfall von Verletzten / Erkrankten unterstützt. Es kommen  aktive Helfer aus  den Bereitschaften zum Einsatz. 
Die SEG ist auf Sanitätsdienst und Rettungsdienst- Unterstützung ausgerichtet. Die Alarmierung erfolgt nach einem separaten Alarmplan durch die Leitstelle
Die SEG hat die folgenden Aufgaben:
Unterstützung und Ergänzung des Rettungsdienstes beim Massenanfall von Verletzten/ Erkrankten. 
Einrichten von Verletztensammelstellen. Nachführung von Material (Tragen, Decken, Verband- und Schienenmaterial, Infusionen, Sauerstoffgeräten usw.) 
Sanitätsdienstliche Versorgung der Leichtverletzten 
Durchführung von Transporten mit Verletzten auf Anordnung der Leitstelle.
Die SEG vom DRK Kreisverband basiert auf einer dezentralen Struktur. Dadurch sind unabhängig vom Einsatzort die ersten Kräfte der SEG immer rasch vor Ort. Fahrzeuge und Ausstattungen sind den Helfern vom täglichen Dienst bekannt.


Kreisauskunftsbüro (KAB)
Die Bundesregierung hat durch das Innenministerium (8.9.66 und 13.6.85) das Deutsche Rote Kreuz beauftragt die Nationale Auskunftsstelle der BRD vorzubereiten und ggf. zu erfüllen. 
Diese Stelle heißt Amtliches Auskunftsbüro (AAB). Während einer Katastrophe oder eines Konfliktes (Krieg) unterhält das DRK das AAB im Auftrag des Staates. 
Die völkerrechtlichen Grundlagen des AAB basieren auf den 4 Genfer Rotkreuz Abkommen (12.8.49).
Das AAB ist so vorzubereiten, dass es sowohl bei Katastrophen als auch bei Konflikten (Kriegen)jederzeit einsatzbereit ist. Bei Katastrophen gehört die Tätigkeit des AAB zu den allgemeinen Tätigkeiten des DRK. 
Die Organisation des AAB entspricht der DRK Verbandsstruktur. Das AAB (Amtliches Auskunftsbüro) ist dem DRK Präsidium unterstellt. Das LAB (Landesauskunftsbüro) ist dem jeweiligen DRK Landesverband Vorstand unterstellt. 
Das KAB (Kreisauskunftsbüro) ist dem jeweiligen DRK Kreisvorstand unterstellt.


Wasserwacht
Ihre Hauptaufgaben sind die Bekämpfung des Ertrinkungstodes und die Durchführung der damit verbundenen vorbeugenden Maßnahmen.
Aus- und Fortbildung von Rettungsschwimmern sowie die Verbreitung der Kenntnisse und Fähigkeiten des Schwimmens und Rettungsschwimmens bei der Bevölkerung, insbesondere bei der Jugend, in Schulen und Verbänden 
Anfängerschwimmunterricht, Schwimmen mit Senioren und körperlich behinderten Menschen 
Gesundheitshilfe, Gesundheitsbildung und vorbeugende Gesundheitspflege 
In den Bemühungen um einer saubere Umwelt befasst sich die DRK Wasserwacht auch mit Natur-, Pflanzen- und Gewässerschutz. Sie leistet diesen Beitrag im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und verbindet damit das Ziel, die Bevölkerung im Sinne selbstbewussten aktiven Handelns aufzuklären 
Durchführung des Eisrettungsdienstes 
Bergung von Gütern, von denen eine Gefährdung für Menschen oder die Umwelt ausgehen kann. 
Aufstellung, Ausbildung und Ausrüstung besonderer Bereitschaften für den Einsatz bei Katastrophen aller Art
Durchführung von Aufgaben, die der Wasserwacht von staatlichen oder kommunalen Behörden, Polizei oder Staatsanwaltschaft übertragen werden 
Suche und Bergung von Ertrunkenen 
Zur Erfüllung dieser Aufgaben sind umfangreiche Ausbildungen der Helferinnen und Helfer erforderlich